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Mas­ter­ab­schluss

Im No­vem­ber letz­ten Jah­res habe ich mei­nen Mas­ter in Di­gi­tal Busi­ness Ma­nage­ment (M.Sc.) an der SRH Fern­hoch­schu­le – The Mo­bi­le Uni­ver­si­ty ab­ge­schlos­sen. Be­gon­nen habe ich das Studium im Ok­to­ber 2023, par­al­lel zu mei­ner Tä­tig­keit als Pro­duct Mar­ke­ting Ma­na­ge­rin bei TecAlliance. Da­für habe ich mei­ne Ar­beits­zeit auf 80 % re­du­ziert, um Studium und Be­ruf gut mit­ein­an­der ver­bin­den zu können. 

Für die­sen Mas­ter habe ich mich ent­schie­den, weil er Mar­ke­ting­the­men mit wei­te­ren wich­ti­gen Be­rei­chen der di­gi­ta­len Wirt­schaft ver­bin­det. Ne­ben di­gi­ta­lem Mar­ke­ting be­han­delt das Studium auch The­men wie di­gi­ta­le Stra­te­gien und Ge­schäfts­mo­del­le so­wie Busi­ness In­tel­li­gence und Ana­ly­tics. Da­durch be­kommt man nicht nur ein ver­tief­tes Ver­ständ­nis für Mar­ke­ting, son­dern auch für die wirt­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Zu­sam­men­hän­ge di­gi­ta­ler Geschäftsmodelle. 

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Fak­tor für mei­ne Ent­schei­dung war die Fle­xi­bi­li­tät des Fern­stu­di­ums. An der SRH kann man selbst ent­schei­den, wann man Mo­du­le ab­schließt oder Prü­fun­gen schreibt. Es gibt kei­ne fes­ten Se­mes­ter­fris­ten für ein­zel­ne Mo­du­le, was die Ver­ein­bar­keit mit dem Be­ruf deut­lich erleichtert. 

Wäh­rend des Stu­di­ums habe ich mich mit ver­schie­de­nen The­men rund um die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on von Un­ter­neh­men be­schäf­tigt. Be­son­ders im Kopf ge­blie­ben sind mir Mo­du­le wie Di­gi­tal Lea­der­ship & Trans­for­ma­ti­on, Pro­jekt- und Ch­an­ge-Ma­nage­ment so­wie Ent­schei­dungs­psy­cho­lo­gie, weil sie zei­gen, wie stark tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen mit or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ver­än­de­run­gen und mensch­li­chen Ent­schei­dungs­pro­zes­sen zusammenhängen. 

Vie­le In­hal­te aus dem Studium konn­te ich di­rekt in mei­nen Ar­beits­all­tag bei TecAlliance über­tra­gen. Als Pro­duct Mar­ke­ting Ma­na­ge­rin be­schäf­ti­ge ich mich re­gel­mä­ßig mit The­men wie Po­si­tio­nie­rung und Pro­dukt­kom­mu­ni­ka­ti­on. Das Studium hat mir ge­hol­fen, die­se The­men stär­ker aus ei­ner stra­te­gi­schen und da­ten­ba­sier­ten Per­spek­ti­ve zu be­trach­ten und Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen Tech­no­lo­gie, Ge­schäfts­mo­del­len und Markt­an­for­de­run­gen bes­ser zu verstehen. 

Ne­ben klas­si­schen Klau­su­ren gab es im Studium auch an­de­re Prü­fungs­for­men, zum Bei­spiel münd­li­che Prü­fun­gen oder Pro­jekt­ar­bei­ten. Die­se Viel­falt fand ich be­son­ders hilf­reich, weil sie den Pra­xis­be­zug stärkt. Den größ­ten Pra­xis­be­zug hat­te mei­ne Mas­ter­ar­beit, die ich di­rekt auf TecAlliance be­zie­hen konn­te. Das The­ma lautete: 

Ent­wick­lung ei­ner Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie zur För­de­rung von Cross- und Up­sel­ling im B2B-Be­reich am Bei­spiel von TecDoc“. 

Da­bei habe ich un­ter­sucht, wie Con­tent-Mar­ke­ting ge­zielt ein­ge­setzt wer­den kann, um be­stehen­de Kun­den stär­ker für zu­sätz­li­che Pro­duk­te und Ser­vices zu ge­win­nen. Im Rah­men der Ar­beit habe ich au­ßer­dem Ex­per­ten­in­ter­views durch­ge­führt und erst­mals eine qua­li­ta­ti­ve In­halts­ana­ly­se an­ge­wen­det, um die Aus­sa­gen sys­te­ma­tisch aus­zu­wer­ten. Die­ser me­tho­di­sche An­satz war für mich be­son­ders in­ter­es­sant, weil er ei­nen sehr struk­tu­rier­ten Zu­gang zur Ana­ly­se qua­li­ta­ti­ver Da­ten ermöglicht. 

Das Studium hat mir ge­zeigt, wie wich­tig es ist, sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­bil­den und neue Per­spek­ti­ven ein­zu­neh­men. In die­sem Sin­ne war der Mas­ter zwar ein Ab­schluss, gleich­zei­tig aber auch ein wei­te­rer Schritt in ei­nem Lern­pro­zess, der nie ganz ab­ge­schlos­sen sein wird. 

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