Shang­hai Ad­ven­ture – Lin in Chi­na

previous arrow
next arrow
Slider

Nĭ hăo, wŏ de míng zi shì Lin!

Hal­lo, ich hei­ße Lin!

… und ver­brin­ge zur Zeit mein vier­tes Pra­xis­se­mes­ter in un­se­rer Toch­ter­fir­ma in Shang­hai und un­ter­stüt­ze TecAlliance Asia bei Sa­les & Mar­ke­ting Auf­ga­ben.

An­ge­kom­men bin ich am Mon­tag, 11. Sep­tem­ber 2017. Wie im Film wur­de ich am Flug­ha­fen von ei­nem Fah­rer mit mei­nem Na­men auf ei­nem Schild ab­ge­holt und woll­te zu al­ler­erst in un­ser Of­fice in Shang­hai.

Zeit um dort an­zu­kom­men hat­te ich nicht wirk­lich. Die Kol­le­gen ha­ben mich schon er­war­tet und di­rekt ent­führt: Lunch in ei­nem Re­stau­rant um mich will­kom­men zu hei­ßen. Im Re­stau­rant be­kam ich es dann schon so­fort mit den Kul­tur­un­ter­schie­den zu tun. Ge­mein­sam Es­sen ist hier in Chi­na et­was kom­plett an­de­res, als zu Hau­se in Deutsch­land. Wir wa­ren eine ziem­lich gro­ße Grup­pe. Ei­ner Be­stellt ver­schie­de­ne Sa­chen, die für alle zu­sam­men an­ge­rich­tet in die Mit­te des Tischs ge­stellt wer­den. Je­der ein­zel­ne kann sich dann dort be­die­nen und das es­sen, was ihm schmeckt. Na­tür­lich wird mit Stäb­chen ge­ges­sen. Mir hat es un­glaub­lich gut ge­fal­len und ich wer­de auch bei je­dem wei­te­ren Es­sen mei­ne Kol­le­gen be­stel­len las­sen. Ich weiß zwar nie, was auf den Tisch kommt, al­ler­dings kann ich so Din­ge pro­bie­ren, die ich selbst ver­mut­lich nie­mals be­stel­len wür­de. Bis­her hat mir ei­gent­lich fast al­les ge­schmeckt!

Auch das Ar­bei­ten hier ist an­ders, als ich es von Deutsch­land ge­wohnt bin. Ganz das Kli­schee er­fül­lend, sit­zen wir in ei­nem Groß­raum­bü­ro mit lau­ter ein­zel­nen klei­nen Ar­beits­ka­bi­nen. Ver­lo­ren kommt man sich trotz­dem nicht vor. Im­mer wie­der kom­men Kol­le­gen vor­bei, er­kun­di­gen sich, wie es ei­nem bis­her geht oder brin­gen klei­ne Na­sche­rei­en mit.

In Deutsch­land habe ich es mir an­ge­wöhnt, um 7 Uhr mit der Ar­beit zu be­gin­nen. Auch das ist hier in Shang­hai an­ders. Die meis­ten Kol­le­gen be­gin­nen erst ge­gen 9 Uhr und blei­ben da­für bis um 18 Uhr. Ich habe mich dem an­ge­passt und ei­nen gro­ßen Vor­teil dar­aus ge­zo­gen: Nach dem Lunch fan­gen die Kol­le­gen in Deutsch­land lang­sam an zu ar­bei­ten. So kann ich, trotz der Zeit­ver­schie­bung von 6 Stun­den, dem ein oder an­de­ren Mee­ting bei­woh­nen und mich mit Kol­le­gen aus der Hei­mat aus­tau­schen.

Ihr wer­det si­cher wie­der von mir hö­ren! Bis da­hin vie­le Grü­ße aus Shang­hai 😊

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen