Du betrachtest gerade Ri­si­ken war­ten nicht. Wir soll­ten es auch nicht tun.

Ri­si­ken war­ten nicht. Wir soll­ten es auch nicht tun.

Ich hat­te die Ge­le­gen­heit, am IT-Si­cher­heits­tag der IHK Rhein-Ne­ckar un­ter dem Mot­to „Ri­si­ken er­ken­nen, Be­dro­hun­gen ab­weh­ren“ teil­zu­neh­men – und ich freue mich sehr, da­bei ge­we­sen zu sein.

Ei­ni­ge The­men ha­ben mich den gan­zen Tag über be­son­ders be­schäf­tigt: die ak­tu­el­le Be­dro­hungs­la­ge für KMU, die Vor­be­rei­tung auf Not­fäl­le, re­gio­na­les In­ci­dent Ma­nage­ment, Cy­ber-Ver­si­che­run­gen, die prak­ti­sche Re­du­zie­rung von An­griffs­flä­chen, IT-Si­cher­heit rund um GAIA‑X so­wie der kom­men­de Cy­ber Re­si­li­ence Act.

Ein Punkt, der im Zu­sam­men­hang mit di­gi­ta­ler Sou­ve­rä­ni­tät dis­ku­tiert wur­de, war der Ein­satz von Open-Source-Lö­sun­gen als ein mög­li­cher An­satz zur Ver­rin­ge­rung ex­ter­ner Ab­hän­gig­kei­ten. Die­ser Blick­win­kel hat im Raum durch­aus für span­nen­de Dis­kus­sio­nen gesorgt.

Be­son­ders in­ter­es­sant fand ich auch zu se­hen, wie un­ter­schied­li­che Un­ter­neh­men die­se Her­aus­for­de­run­gen in der Pra­xis an­ge­hen – bei­spiels­wei­se DEFENDERBOX als vir­tu­el­le Ap­pli­ance, BCM360 als vir­tu­el­les Kri­sen­trai­ning so­wie ein pra­xis­na­hes Cy­ber­se­cu­ri­ty-Rol­len­spiel von Wi­thS­ecu­re, das die The­men greif­ba­rer ge­macht hat.

Und na­tür­lich wa­ren auch die Pau­sen ein High­light : Bei Kaf­fee, Ge­trän­ken, Ku­chen und ei­nem gu­ten Mit­tag­essen gab es vie­le Mög­lich­kei­ten, sich mit an­de­ren Teil­neh­men­den aus­zu­tau­schen und neue Per­spek­ti­ven kennenzulernen.

Was den Tag für mich zu­sätz­lich span­nend ge­macht hat: Par­al­lel dazu habe ich an ei­ner uni­ver­si­tä­ren Fall­stu­die über ein tra­di­ti­ons­rei­ches Un­ter­neh­men ge­ar­bei­tet, das durch ei­nen ein­zi­gen Cy­ber­an­griff in die In­sol­venz ge­trie­ben wur­de. Wäh­rend der Be­ar­bei­tung ka­men im­mer wie­der die­sel­ben Fra­gen auf:

Gab es ei­nen Busi­ness-Con­ti­nui­ty-Plan – und wur­de die­ser je­mals wirk­lich ge­tes­tet? Wur­den Logs über­wacht? Und wenn ver­däch­ti­ge Ak­ti­vi­tä­ten er­kannt wur­den: Hat je­mand recht­zei­tig reagiert?

Das Schwie­ri­ge dar­an: Das sind kei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­chen oder kom­pli­zier­ten Fra­gen. Es sind die Grund­la­gen. Und den­noch ka­men die Ant­wor­ten für die­ses Un­ter­neh­men zu spät.

Vie­len Dank an die IHK Rhein-Ne­ckar und alle Be­tei­lig­ten für die Or­ga­ni­sa­ti­on die­ses wert­vol­len Austauschs 

Menü schließen