Aus­lands­er­fah­run­gen Na­tha­lie

Hal­lo zu­sam­men,

Vor cir­ca 3 Wo­chen star­te­te mei­ne Rei­se in das Aus­lands­se­mes­ter nach Ore­gon.

Mit et­was Ver­spä­tung sind wir (ich und 3 Kom­mi­li­to­nen) am 25.03 in Port­land ge­lan­det. Von dort aus ging es dann mit ei­nem Shut­tle nach Cor­val­lis. Hier in Cor­val­lis be­fin­det sich die Ore­gon Sta­te Uni­ver­si­ty – eine ty­pisch ame­ri­ka­ni­sche Uni, die viel zu bie­ten hat! Das Un­ige­län­de al­lein ist wie eine ei­ge­ne Stadt. Es gibt so viel zu se­hen und zu er­le­ben. Ne­ben den Ge­bäu­den, in wel­chen Vor­le­sun­gen ge­hal­ten wer­den, gibt es vie­le Es­sens­mög­lich­kei­ten auf dem Cam­pus. Au­ßer­dem gibt es ein gro­ßes Fit­ness­stu­dio in­klu­si­ve Schwimm­bad, Whirl­pool, Klet­ter­wand und vie­lem mehr. Nicht zu ver­ges­sen ist das gro­ße Re­ser Sta­di­on, in wel­chem Foot­ball Spie­le aus­ge­tra­gen wer­den.

Hier in Cor­val­lis bin ich in ei­nem Stu­den­ten­wohn­heim un­ter­ge­bracht und ich muss sa­gen, dass das eine der bes­ten Ent­schei­dun­gen war, die ich ge­trof­fen habe! In dem Wohn­heim le­ben ca. 40 Men­schen aus un­ter­schied­li­chen Na­tio­nen zu­sam­men. Es wird hier auf je­den Fall nie lang­wei­lig, weil man im­mer et­was zu­sam­men un­ter­neh­men kann – ob ko­chen, es­sen, ins Fit­ness­stu­dio ge­hen oder fei­ern. Die Ge­mein­schaft und das Zu­sam­men­le­ben hier ist ein­ma­lig! 😊
Mei­ne Vor­le­sun­gen ha­ben am 1. April be­gon­nen und ich konn­te gleich die Er­fah­rung ma­chen, dass sich das ame­ri­ka­ni­sche Uni Sys­tem sehr stark von der DHBW un­ter­schei­det. Ich habe zwar nur 4 Tage die Wo­che Uni und auch oft nur ei­nen hal­ben Tag, al­ler­dings muss viel vor- und nach­be­rei­tet wer­den. Au­ßer­dem gibt es vie­le on­line As­sign­ments und Quiz­ze, die be­no­tet wer­den. Man hat nicht mehr nur die Klau­su­ren am Ende des Se­mes­ters, son­dern auch Mid-Terms und Prä­sen­ta­tio­nen. Das ist schon eine ziem­lich gro­ße Um­stel­lung, da man ei­gent­lich im­mer et­was ler­nen oder vor­be­rei­ten muss und auf die Ab­ga­be­ter­mi­ne ach­ten muss. Oft­mals gibt es auch Grup­pen­ar­bei­ten, in de­nen ein The­ma ge­mein­sam er­ar­bei­tet wird und am Ende vor­ge­stellt wird. An die­se Um­stel­lung muss­te ich mich erst­mal ge­wöh­nen, aber das wird schon.:)

Al­les in al­lem ge­fällt es mir hier rich­tig gut! Ich hat­te auch schon die Mög­lich­keit, ge­mein­sam mit vier an­de­ren aus dem Wohn­heim Port­land zu be­sich­ti­gen. Die Men­schen in Ame­ri­ka sind ge­ne­rell sehr freund­lich und of­fen. Au­ßer­dem gibt es hier sehr viel gu­tes Es­sen! Was ich al­ler­dings schon et­was ver­mis­se ist deut­sches Brot und mein Auto :D.
Ich freue mich schon dar­auf, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren hier noch et­was an­stei­gen und der Re­gen nach­lässt.

Ich wer­de euch auf je­den Fall auf dem Lau­fen­den hal­ten! Vie­le Grü­ße aus dem reg­ne­ri­schen Cor­val­lis.

Na­tha­lie

PS: Die an­ge­häng­ten Bil­der sind von der Uni in Cor­val­lis und von dem Wo­chen­en­de in Port­land.

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