Das Ziel wur­de er­reicht

Es er­scheint mir wie ges­tern, als ich mei­nen Kof­fer pack­te, um nach Deutsch­land zu zie­hen. Gleich­zei­tig ließ ich mei­ne Liebs­ten zu Hau­se zu­rück. Ge­misch­te Emo­tio­nen wa­ren in mei­nem Her­zen, die von Auf­re­gung reich­ten, weil ich im Aus­land un­ab­hän­gig le­ben muss­te, aber auch Ner­vo­si­tät, weil ich in ei­ner Fremd­spra­che stu­die­ren und ar­bei­ten muss­te. Tat­säch­lich ka­men auf­grund der Sprach­bar­rie­ren, aber auch auf­grund des kul­tu­rel­len Schocks und der neu­en Rou­ti­ne so­fort neue Her­aus­for­de­run­gen auf. Zum Bei­spiel fühl­ten sich der ganz­tä­gi­ge Un­ter­richt an der Dua­len Hoch­schu­le Mos­bach un­er­träg­lich und end­los an. Selbst die ge­schlos­se­nen Ge­schäf­te am Sonn­tag wa­ren für mich selt­sam, da in Ita­li­en an die­sem Tag al­les ge­öff­net hat. Glück­li­cher­wei­se hal­fen mir die Zeit und die Un­ter­stüt­zung der TecAlliance-Kol­le­gen bei der An­pas­sung an das neue Le­ben. Vor al­lem habe ich ge­lernt, dass man nie Angst ha­ben darf, zu fra­gen, wenn man et­was nicht ver­stan­den hat. Wenn du um Hil­fe bit­test, wird je­der­zeit Un­ter­stüt­zung ge­bo­ten . Man darf nicht er­war­ten, dass die Hil­fe von al­lein kommt. Jetzt, nach drei lan­gen Jah­ren, ist das Ende des dua­len Stu­di­ums fast er­reicht. Ob­wohl das Heim­weh manch­mal noch vor­han­den ist, kann ich sa­gen, dass das Studium bei TecAlliance die bes­te Ent­schei­dung war, die ich je ge­trof­fen habe. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön geht ins­be­son­de­re an un­se­re Group Ma­na­ge­rin Vo­ca­tio­nal Training Kers­tin, die mir mit viel Ge­duld zur Sei­te stand und sich um mei­ne be­ruf­li­che Ent­wick­lung ge­küm­mert hat.

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