Zwi­schen­prü­fung

Am Mitt­woch war es dann auch für mich so­weit. Ich habe mei­ne Zwi­schen­prü­fung ge­schrie­ben. Ihr müsst wis­sen, dass ich mei­ne Zwi­schen­prü­fung erst im drit­ten Lehr­jahr ab­sol­viert habe. Dies ist durch mei­nen Wech­sel der Aus­bil­dung nach 1,5 Jah­ren leicht zu er­klä­ren. Als ich bei der TecAlliance an­ge­fan­gen habe, woll­te ich ei­gent­lich mei­ne Aus­bil­dung zur Fach­in­for­ma­ti­ke­rin für An­wen­dungs­ent­wick­lung ma­chen und hat­te mich auch sehr dar­auf ge­freut… Nach 1,5 Jah­ren Aus­bil­dung stell­te ich dann al­ler­dings fest, dass die­ser Be­ruf, so schön er auch ist, ein­fach nicht zu mir passt und ich tat­säch­lich doch lie­ber et­was an­de­res ma­chen möch­te. Nach län­ge­ren Über­le­gun­gen habe ich mich dann tat­säch­lich dazu ent­schie­den, mei­ne Aus­bil­dung nicht als Fach­in­for­ma­ti­ke­rin, son­dern als In­for­ma­tik­kauf­frau fort­zu­set­zen. Das hieß für mich: We­ni­ger Pro­gram­mie­ren und mehr kauf­män­ni­sche The­men. Mit die­ser Ent­schei­dung bin ich sehr glück­lich und na­tür­lich bin ich auch der TecAlliance ex­trem dank­bar, dass sie mich in die­ser Zeit un­ter­stützt und mich zu mei­nem Wech­sel er­mu­tigt hat. Da aber die An­mel­dungs­fris­ten für die Prü­fun­gen im­mer so knapp ge­setzt sind, habe ich es lei­der nicht mehr ge­schafft, die Zwi­schen­prü­fung mit mei­nen Kol­le­gen aus dem drit­ten Lehr­jahr zu­sam­men zu ab­sol­vie­ren. Dar­um hieß es dann für mich am Mitt­woch um 7 Uhr Ab­fahrt zur Stadt­hal­le in Tau­ber­bi­schofs­heim. Dort an­ge­kom­men, war ich so­gar eine hal­be Stun­de zu früh da. Zum Glück war die Stadt­hal­le schon auf, so­dass ich im­mer­hin im war­men Ge­bäu­de war­ten konn­te. Drin­nen ver­sam­mel­ten sich schon jede Men­ge an­de­re Azu­bis mit ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­be­ru­fen. Die meis­ten Prü­fun­gen an die­sem Tag wur­den tat­säch­lich im Ein­zel­han­del ge­schrie­ben. Auch an die­ser Stel­le hat­te ich die Mög­lich­keit mich mit den an­de­ren Azu­bis aus­zu­tau­schen und war da­durch nicht ganz so auf­ge­regt. Kurz vor 8 Uhr durf­ten wir dann in den Prü­fungs­raum und muss­ten uns auf un­se­re Plät­ze set­zen. Das ist ei­gent­lich ganz ge­schickt von der IHK ge­re­gelt, da je­der Prüf­ling eine Sitz­platz­num­mer er­hält und die Prü­fung so­mit be­reits auf dem Tisch liegt, wo­durch kei­ne Zeit ver­lo­ren wird. Nach­dem die gan­zen For­ma­li­tä­ten er­le­digt wa­ren, durf­ten wir end­lich an­fan­gen. Ich hat­te 120 Mi­nu­ten Zeit und kann wirk­lich be­haup­ten, dass es mach­bar ist, die­se Prü­fung lo­cker durch­zu­ar­bei­ten. Nach rund 60 Mi­nu­ten war ich fer­tig und durf­te nach dem Ab­ge­ben ge­hen. Nun muss ich noch ca. 6 Wo­chen auf mei­ne hof­fent­lich gu­ten Er­geb­nis­se war­ten. Nach der Prü­fung ging es für mich ab in die Fir­ma, um noch ei­nen hal­ben Tag zu ar­bei­ten.

Tatjana

Auszubildende zur Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung im ersten Lehrjahr
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