AdA-Schein für un­se­re Dua­len Stu­den­ten And­re und Ro­bert

In der ers­ten April­wo­che ha­ben wir an ei­nem Kurs für den “AdA-Schein” teil­ge­nom­men. AdA steht da­bei für “Aus­bil­dung der Aus­bil­der”.

Der Kurs wur­de di­rekt nach un­se­rer letz­ten Theo­rie­pha­se an der DHBW Mos­bach durch ei­nen ex­ter­nen Dienst­leis­ter durch­ge­führt. Da­bei wur­den die The­men be­ar­bei­tet, die für die fach­li­che Eig­nung not­wen­dig sind. Da­bei geht es um die be­ruf­li­chen so­wie die be­rufs- und ar­beits­päd­ago­gi­schen Fer­tig­kei­ten, Kennt­nis­se und Fä­hig­kei­ten. Laut AEVO (Aus­bil­der-Eig­nungs­ver­ord­nung) ist da­für ein Nach­weis not­wen­dig, den wir mit dem AdA-Schein er­bracht ha­ben.

Ganz kon­kret ha­ben wir da­bei die fol­gen­den The­men­be­rei­che be­ar­bei­tet:

An­ge­fan­gen ha­ben wir mit den recht­li­chen Grund­la­gen, die die Aus­bil­dung be­tref­fen. Da­bei geht es um die Ge­set­ze und die Ver­ord­nun­gen die bei ei­ner Aus­bil­dung ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen. Dies kön­nen zum Bei­spiel das Be­rufs­bil­dungs­ge­setz, das Ju­gend­ar­beits­schutz­ge­setz und die Aus­bil­dungs­ord­nung sein. Da­für wur­den auch Fall­übun­gen ge­macht, die di­rekt aus der Pra­xis kom­men.

Da­nach ha­ben wir er­ar­bei­tet, wie die Aus­bil­dung ge­plant und ge­stal­tet wer­den kann. Da­bei spielt vor Al­lem der Aus­bil­dungs­rah­men­plan, der die An­lei­tung zur sach­li­chen und zeit­li­chen Glie­de­rung ist, eine gro­ße Rol­le. In die­sem sind die The­men de­fi­niert, die wäh­rend ei­ner Aus­bil­dung ver­mit­telt wer­den müs­sen.

Um die Lern­in­hal­te in­di­vi­du­ell pas­send zu ver­mit­teln, müs­sen auch die ent­spre­chen­den Me­tho­den und päd­ago­gi­schen Mit­tel be­kannt sein. Des­halb ha­ben wir uns mit den ver­schie­de­nen mensch­li­chen Lern­ty­pen und Lehr­me­tho­den be­schäf­tigt. Da­bei ist es be­son­ders wich­tig, eine für den In­halt pas­sen­de Lehr­me­tho­de aus­zu­wäh­len, pla­nen und durch­zu­füh­ren. Ge­ra­de des­we­gen wur­den ein­zel­ne Lern­me­tho­den mit­ein­an­der ver­gli­chen, um eine ge­eig­ne­te Me­tho­de aus­wäh­len zu kön­nen.

Um den Nach­weis über die Lern­in­hal­te zu er­brin­gen, ha­ben wir na­tür­lich auch eine Prü­fung ab­le­gen müs­sen. Die­se Prü­fung war da­bei in ei­nen theo­re­ti­schen und in ei­nen prak­ti­schen Teil auf­ge­teilt.

In der theo­re­ti­schen, schrift­li­chen Prü­fung wur­den vor al­lem die recht­li­chen Grund­la­gen und die Lern­me­tho­den ab­ge­fragt.

Für die prak­ti­sche, münd­li­che Prü­fung muss­ten wir ein kon­kre­tes Un­ter­wei­sungs­kon­zept zu ei­nem Be­reich aus dem Aus­bil­dungs­rah­men­plan er­stel­len. Dies be­inhal­tet un­ter an­de­rem die Richt- Grob- und Fein­lern­zie­le so­wie die ge­wähl­te Un­ter­wei­sungs­me­tho­de. Die­se muss­te na­tür­lich auch mit dem neu er­lern­ten Wis­sen be­grün­det wer­den.

Das Kon­zept wur­de dann in der prak­ti­schen Prü­fung mit ei­nem Schau­spie­ler-Aus­zu­bil­den­den durch­ge­führt. Im An­schluss wur­den dann noch Fra­gen zu un­se­ren Kon­zep­ten oder zu den an­de­ren The­men­be­rei­chen ge­stellt.

In die­sem Kurs hat­ten wir viel Spaß und ha­ben vie­les ge­lernt, was für die Aus­bil­dung wich­tig ist. Die ver­schie­de­nen Lern­me­tho­den sind da­bei auch für uns per­sön­lich eine lehr­rei­che Er­fah­rung und brin­gen uns im All­tag und im Studium wei­ter.

Menü schließen