Kraut­hei­mer Früh­ling 2018

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ha­ben Pa­trick, Kers­tin und ich (Nad­ja) an der Mes­se Kraut­hei­mer Früh­ling er­folg­reich teil­ge­nom­men.
Die Mes­se an sich gibt es schon län­ger. Die­ses Jahr war aber das Be­son­de­re, dass zum ers­ten Mal Fir­men ei­nen Stand mie­ten konn­ten, um über ihre Aus­bil­dungs­plät­ze oder dua­len Stu­di­en­gän­ge in­for­mie­ren zu kön­nen.

Sonn­tag­mor­gen sind Pa­trick und ich mit dem mit Mes­se­ma­te­ri­al voll­ge­la­de­nen VW-Bus nach Kraut­heim ge­fah­ren. Dort an­ge­kom­men wur­den wir von Kers­tin be­grüßt und dann ging der Auf­bau auch schon los. Wir hat­ten un­se­ren Platz mit drei wei­te­ren Fir­men oben auf der Büh­ne des Eu­gen-Seitz-Bür­ger­hau­ses. Al­les war fer­tig auf­ge­baut und die Mes­se ging schließ­lich los. Zu mei­ner Er­leich­te­rung hat­ten wir alle be­nö­tig­ten Ma­te­ria­len da­bei.
Un­se­re ers­ten Be­su­cher, die sich über Gum­mi­bär­chen und die Wer­be­ge­schen­ke in Form von „leuch­ten­den Mal­stif­ten“ ge­freut ha­ben, wa­ren Klein­kin­der. Da der Kraut­hei­mer Früh­ling ein Fa­mi­li­en­fest ist, wa­ren die meis­ten Be­su­cher Fa­mi­li­en mit Kin­dern. Ich muss­te im­mer schmun­zeln, wenn die El­tern ih­ren Kin­dern die Text­mar­ker­blu­men mit den Wor­ten „Das sind Bunt­stif­te zum Ma­len“ ge­ge­ben ha­ben.
An dem Fakt, dass erst­mal nur Men­schen ohne In­ter­es­se an ei­ner Aus­bil­dung an den Aus­bil­dungs­stän­den wa­ren, än­der­te sich an­fangs nur we­nig. Ver­ein­zelt ka­men zwar jun­ge Men­schen, die sich bald um Be­rufs­pla­nung küm­mern müs­sen, aber so lang­sam kam bei uns die Sor­ge auf, dass es den gan­zen Tag über so blei­ben wird. Da nicht viel los war, durf­ten Pa­trick und ich uns die an­de­ren Stän­de auf der Mes­se an­schau­en. Auf un­se­rem Rund­gang ha­ben wir mit ei­ni­gen an­de­ren Azu­bis in­ter­es­san­te Ge­sprä­che ge­führt. Spä­ter ha­ben die­se uns oft auch mit ei­nem Ge­gen­be­such be­ehrt.
Nach dem Mit­tag­essen ging es dann rund. Auf ein­mal war es im Bür­ger­haus sehr voll und vie­le Neu­an­kömm­lin­ge ha­ben sich für eine Aus­bil­dung oder ein dua­les Studium in­ter­es­siert. Vie­le El­tern und Groß­el­tern be­dau­er­ten, dass ihre Kin­der oder En­kel nicht da­bei wa­ren, ob­wohl die­se bald mit der Schu­le fer­tig sind und dann für ei­nen Aus­bil­dungs­platz oder Stu­di­en­gang ent­schei­den müs­sen.
Am Ende des Mes­se­ta­ges hat­ten wir dann doch noch ei­ni­ge In­ter­es­sen­ten an un­se­rem Stand und wir konn­ten die­sen um 17 Uhr gu­ten Ge­wis­sens ab­bau­en, da wir doch noch ei­ni­ge po­ten­ti­el­le Be­wer­ber er­reicht ha­ben.

Auch wenn die Mes­se an­fangs nicht sehr viel­ver­spre­chend aus­sah, än­der­te sich dies im Lau­fe des Ta­ges. Bei der po­ten­ti­el­len Ziel­grup­pe hat­te es sich wohl noch nicht wirk­lich rum­ge­spro­chen, dass die­ses Jahr zum ers­ten Mal Fir­men ei­nen Stand auf der Mes­se mie­ten konn­ten, um Wer­bung für Aus­bil­dungs­plät­ze oder Stu­di­en­gän­ge zu ma­chen. Hof­fent­lich hat sich das bis nächs­tes Jahr her­um­ge­spro­chen.

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