Füh­rungs­work­shop

An die­sem Wo­chen­en­de hat­ten mein Kol­le­ge Yan­nik und ich im Rah­men des Cirl­ce of Ex­cel­lence von der DHBW Lör­rach die Mög­lich­keit an ei­nem 1,5 tä­gi­gem Füh­rungs­work­shop im Schloss­ho­tel Beug­gen teil­zu­neh­men.

Wir sind am Frei­tag­mit­tag an­ge­reist und wur­den herz­lich von zwei Do­zen­ten der Hoch­schu­le emp­fan­gen, die den Work­shop ge­lei­tet ha­ben. Ins­ge­samt wa­ren wir etwa 20 Teil­neh­mer aus der Fa­kul­tät Wirt­schaft und Tech­nik.

Nach ei­ner kur­zen Ein­füh­rung in das Pro­gramm des Work­shops ha­ben wir di­rekt mit un­se­rer ers­ten Auf­ga­be, ei­ner Prä­sen­ta­ti­on von be­reits im Vor­hin­ein er­ar­bei­te­ten Grund­la­gen zum The­ma Mit­ar­bei­ter­füh­rung, be­gon­nen.

Der Work­shop be­stand haupt­säch­lich aus ver­schie­dens­ten Rol­len­spie­len, bei de­nen alle Teil­neh­mer die Mög­lich­keit er­hiel­ten, sich in die Rol­le ei­ner Füh­rungs­kraft zu ver­set­zen. Hier soll­ten wir un­ser Ver­hal­ten in ver­schie­de­nen, für uns un­ge­wohn­ten Si­tua­tio­nen wie z. B. Kri­tik- oder Ziel­ver­ein­ba­rungs­ge­spräch mit un­ein­sich­ti­gen Mit­ar­bei­tern er­pro­ben.

Vor den Ge­sprä­chen ha­ben wir uns hier­zu in Grup­pen an­hand ei­ner Fall­be­schrei­bung be­ra­ten, wie die Füh­rungs­kraft und wie der Mit­ar­bei­ter an die­ses Ge­spräch her­an­ge­hen soll­ten.

Zum Ab­schluss der je­wei­li­gen Si­tua­ti­on ha­ben wir uns ge­gen­sei­tig Feed­back zu un­se­rem Ver­hal­ten in der ge­spiel­ten Rol­le ge­ge­ben. Auch un­se­re Do­zen­ten konn­ten uns vie­le hilf­rei­che Tipps aus ih­rem Füh­rungs­all­tag ge­ben.

Am Abend des ers­ten Ta­ges sind wir in un­se­re Zim­mer ein­ge­checkt und ha­ben an­schlie­ßend ein köst­li­ches Abend­essen im Schloss ge­nie­ßen kön­nen. Dar­auf­hin sa­ßen wir bei ge­müt­li­cher Run­de bei­sam­men und ha­ben den Tag aus­klin­gen las­sen.

Am zwei­ten Tag ha­ben wir ein kom­ple­xe­res Rol­len­spiel ge­spielt, bei dem wir eine Or­ga­ni­sa­ti­on nach­ge­bil­det ha­ben. Es gab ei­nen Haupt­ab­tei­lungs­lei­ter, dem drei wei­te­re Ab­tei­lungs­lei­ter mit meh­re­ren Mit­ar­bei­tern un­ter­ge­ord­net wa­ren. In der Or­ga­ni­sa­ti­on gab es dann zu­nächst die Auf­ga­ben, die die Ab­tei­lun­gen zu er­le­di­gen hat­ten. Zu­dem gab es im­mer wie­der au­ßer­ge­wöhn­li­che Vor­komm­nis­se wie z. B. an­ge­droh­te Mit­ar­bei­ter­ent­las­sun­gen und per­sön­li­che Pro­ble­me der Mit­ar­bei­ter mit ih­ren Vor­ge­setz­ten. Das Spiel hat uns al­len viel Spaß be­rei­tet und durch un­ser ge­gen­sei­ti­ges Feed­back konn­ten wir alle et­was aus den Si­tua­tio­nen ler­nen.

Alle un­se­re Er­kennt­nis­se ha­ben wir dann im in­di­vi­du­el­len Füh­rungs­pro­fil er­fasst, da­mit wir auch in Zu­kunft von die­sem sehr ge­lun­ge­nen Work­shop pro­fi­tie­ren kön­nen.

Am Sams­tag­abend war der Work­shop schließ­lich zu Ende und wir ha­ben die Heim­rei­se an­ge­tre­ten.

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