Im September konnten zwei ehemalige Auszubildende ihr fünfzehnjähriges Jubiläum bei TecAlliance feiern. Wir haben die Gelegenheit genutzt und jeweils mit Sinja und Marcel ein Interview geführt, in dem sie Einblicke in ihren bisherigen Werdegang bei TecAlliance geben.
Interview mit Marcel:
Wie war dein Einstieg in die Firma als Azubi? Mein Einstieg bei TecAlliance war gleichzeitig mein Start ins Berufsleben. Alles war neu und ziemlich spannend für mich. Schon in den ersten Wochen durfte ich mich intensiv mit dem Thema Softwareentwicklung beschäftigen und die Grundlagen lernen. Kurz darauf konnte ich auch erste kleinere Aufgaben an bestehenden Anwendungen übernehmen.
Besonders wertvoll war für mich, dass ich von Anfang an Teil eines richtigen Entwicklungsteams war. Dadurch habe ich das tägliche Arbeitsleben der Kolleg:innen hautnah miterlebt und einen realistischen Einblick in den Berufsalltag bekommen. Außerdem gab es immer jemanden, der mir bei Fragen weiterhelfen konnte. Diese Unterstützung hat mir den Einstieg enorm erleichtert.
Was waren die größten Herausforderungen während deiner Ausbildungszeit und wie hast du sie gemeistert?Eine der größten Herausforderungen in meiner Ausbildungszeit war der Umgang mit bestehendem Code, den ich nicht selbst geschrieben hatte. Das war anfangs ungewohnt – plötzlich musste ich mich nicht nur in eine ggf. komplexe Codebasis einarbeiten, sondern auch die fachliche Domäne dahinter verstehen. Gerade zu Beginn ist das ein ganz schöner Sprung. Aber mit der Zeit wurde es besser. Durch Rückfragen im Team, Learning by Doing und das Lesen von Dokumentation habe ich Schritt für Schritt ein besseres Verständnis entwickelt. Heute ist das natürlich Alltag, aber damals war es definitiv eine spannende Lernkurve.
Wie hast du den Übergang von der Ausbildung in eine feste Anstellung erlebt? Der Übergang von der Ausbildung in die Festanstellung war für mich ziemlich nahtlos. Ich war von Anfang an Teil eines echten Entwicklungsteams und habe während der Ausbildung auch mehrere Teams kennengelernt. Dadurch hatte ich früh einen realistischen Eindruck vom Arbeitsalltag, auch wenn ich natürlich noch weniger Verantwortung trug. Als die Ausbildung vorbei war, hat sich gar nicht so viel verändert – außer, dass die Aufgaben umfangreicher wurden und ich selbstständiger arbeiten konnte. Insgesamt war es ein fließender Übergang ohne große Umstellung.
Was schätzt du am meisten an deiner Arbeit bei der Firma? Am meisten schätze ich bei meiner Arbeit die durchweg netten Kollegen, mit denen wir gemeinsam neue und bestehende Systeme weiterentwickeln. Am meisten schätze ich bei meiner Arbeit die durchweg netten Kollegen, mit denen wir gemeinsam neue und bestehende Systeme weiterentwickeln. Viele meiner Kolleg:innen sind schon lange dabei, sodass wir als Team sehr eingespielt sind. Man kennt sich gut und weiß genau, wer für welche Themen am besten geeignet ist.
Außerdem tragen wir Verantwortung und haben viel Spielraum, wie wir unsere Aufgaben angehen und umsetzen. Die eigenständige und flexible Arbeitsweise, unterstützt durch das Arbeitszeitmodell inklusive Homeoffice, macht den Job für mich besonders angenehm. Dabei sorgt die Bandbreite von kleinen, einfachen bis hin zu sehr komplexen Themen für eine abwechslungsreiche Arbeit.
Welche Ratschläge würdest du neuen Azubis heute mit auf den Weg geben? Eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten ist das A und O. Gerade in der Softwareentwicklung ist es enorm wichtig, sich stetig weiterzubilden und sich auch mit komplexen, technischen Themen auseinanderzusetzen. Dabei sollte man keine Scheu haben, Fragen zu stellen – aber idealerweise erst, nachdem man sich selbst mit dem Thema bereits beschäftigt hat. Es geht nicht darum, sich die Arbeit abnehmen zu lassen, sondern gezielt nach Input zu fragen, wenn man an einem Punkt nicht weiterkommt oder Ratschläge bekommen möchte.
Ein hilfreicher Ansatz ist es, komplexe Probleme in kleinere, besser handhabbare Teilaufgaben aufzubrechen. So kann man Schritt für Schritt Fortschritte machen und verliert nicht den Überblick.
Genauso wichtig ist eine strukturierte Arbeitsweise: Notizen und Dokumentation helfen enorm – man kann sich schlicht nicht alles merken. Und manchmal braucht es einfach etwas Zeit und etwas Abstand, bis man ein Thema wirklich verinnerlicht hat.
Interview mit Sinja:
Wie war dein Einstieg bei TecAlliance? Seit dem 01. August 2010 bin ich Teil von TecAlliance – gestartet als Auszubildende zur Bürokauffrau am Standort in Weikersheim. Im Juli 2013 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurde in der Buchhaltung übernommen. Für diese Übernahmemöglichkeit zog ich nach München und wurde in der Kreditorenbuchhaltung tätig.
Wie verlief dein beruflicher Weg nach der Ausbildung? Von Juli 2013 bis Oktober 2018 habe ich in der Kreditorenbuchhaltung gearbeitet. Seit Oktober 2018 bekam ich dann die Möglichkeit, in die Rolle im Controlling/Business Partner einzusteigen – eine Aufgabe, die mir täglich spannende Einblicke, viel Verantwortung und neue Herausforderungen bietet. Besonders freue ich mich, dass ich viel Kontakt mit internationalen Kolleg:innen habe und durch die Zusammenarbeit auch kulturelle Unterschiede kennenlernen kann.
Warum bist du so lange bei TecAlliance geblieben? Ich bin vor allem wegen des großartigen Arbeitsumfelds so lange bei TecAlliance geblieben. Die Kolleginnen und Kollegen sind immer freundlich und hilfsbereit, was das tägliche Arbeiten sehr angenehm macht. Gleichzeitig habe ich Führungskräfte, die mich fördern, unterstützen und mir Vertrauen schenken. Und nicht zuletzt schätze ich die hohe Flexibilität, die es mir ermöglicht, Beruf und Privatleben gut miteinander in Einklang zu bringen.
Welche Highlights aus deiner bisherigen Zeit fallen dir besonders ein? Rückblickend auf meine Zeit bei TecAlliance fallen mir viele Highlights ein. Schon während meiner Ausbildung konnte ich nach und nach neue Aufgaben übernehmen und dadurch meine Fähigkeiten erweitern. Auch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen hat mir ein tiefes Fachwissen vermittelt und mir einen umfassenden Einblick in die Abläufe der Firma gegeben. Besonders wertvoll waren für mich die ständigen Lernmöglichkeiten und die Übernahme von Verantwortung, die mir dabei geholfen haben, mich beruflich weiterzuentwickeln.
Worauf freust du dich in der Zukunft bei TecAlliance? Für die kommenden Jahre freue ich mich auf neue Projekte und kreative Lösungen im Controlling. Ich möchte weiterhin das Team unterstützen und gemeinsam mit meinen Kolleg:innen spannende Herausforderungen meistern. Gleichzeitig danke ich allen, die mich bisher begleitet und unterstützt haben – ich freue mich auf viele weitere erfolgreiche Jahre bei TecAlliance!

